Von einem der auszog ...

Vier Jahre Ansbach und voll motiviert ;)

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Mein Weg nach Ansbach

Seit vier Jahren lebe ich mit meiner Frau Monika Tress, einer gebürtigen Ansbacherin, meinen zwei  Söhnen Lorenz (neun Jahre), Oskar (sieben Jahre) und meiner erst wenige Wochen alten Tochter Luzia in Ansbach. 


Ich bin 1970 in Marburg geboren und aufgewachsen in Kiel, wo ich Abitur gemacht und 1990 mein Studium begonnen habe. Meine Interessen für die Kultur einerseits (ich habe beispielsweise von 1987 bis 1992 für das Schleswig-Holstein Musik Festival gearbeitet) und die Politik führten zu der außergewöhnlichen Fächerkombination von Kunstgeschichte, Psychologie und Politikwissenschaft. Mein Studium setzte ich dann in München fort und promovierte dort im Jahr 2000 über Albrecht Dürer. Zeitgleich interessierte ich mich für die digitalen Medien und ihre gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung. So konnte ich bei der „Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend“ an der Umsetzung internationaler Tagungen zu wegweisenden Themen mitarbeiten, wurde Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen, organisierte selbst Vortragsreihen für die LMU München und das Kulturreferat.

Der Münchner Kulturreferent Nida-Rümelin berief mich schließlich 2000 als Leiter der städtischen Kunsthalle „lothringer13“, wo ich eigenverantwortlich über zwanzig Ausstellungen realisierte und zahlreiche Kataloge publizierte. Als Projektmanager für das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ wurde ich 2001 ans Kulturreferat berufen, um Strategien für die Verwendung von 3,6 Mio. Euro zu entwickeln. Im selben Jahr begann ich für die OSRAM GmbH eine Unternehmenssammlung aufzubauen. Im Zuge des Firmenjubiläums 2006 projektierte und realisierte ich die sog. „SEVEN SCREENS“, eine spektakuläre Kunstplattform im öffentlichen Raum in München mit einem Gesamtbudget von 2 Mio. Euro.

Die in München erworbenen Verwaltungs- und Managementerfahrungen waren mir für meine folgende Position von großem Nutzen: Im Auftrag des Isländischen Kultusministeriums leitete ich über fünf Jahre das „Center for Icelandic Art“ in Reykjavik (2005-10). Der Auf- und Ausbau der international operierenden Institution, die programmatische Ausrichtung und die Budgetverantwortlichkeit lagen in meinem Aufgabenbereich. Ich strukturierte dort das Künstlerförderprogramm, koordinierte Ausstellungen in den USA und Europa und war verantwortlich für die nationalen Beiträge auf der Biennale Venedig 2007 und 2009.


Seit meiner Rückkehr nach Deutschland arbeite ich als freischaffender Kunstwissenschaftler und Ausstellungsmacher. Ansbach wurde vor allem aufgrund der Nähe zur Familie, seiner zentralen Lage und seiner vielfältigen Freizeitmöglichkeiten unsere neue Heimat. Meine nationalen und internationalen Projekte organisiere ich von Ansbach aus. Mit dem „LOFT“ haben meine Frau und ich hier schließlich 2012 einen Raum für Kunst eröffnet, um eine vielseitige Begegnungsstätte zu schaffen. Gemeinsam mit dem Umweltreferat der Stadt Ansbach initiierte ich die Reihe „RESPECT – Ansbachs Kulturprogramm zu Umweltschutz und Klimawandel“. Ich engagiere mich als Beirat der Kammerspiele und im gemeinnützigen Verein „pilotraum01“, der in Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Politik und Kultur visionäre Projekte antreibt. Zudem bin ich Jugendfußballtrainer beim ESV Ansbach-Eyb.

In meiner Freizeit liebe ich es, mit meiner Familie das schöne Ansbacher Umland mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Gerne bin ich in der Natur und versuche mich als Hobby-Biogärtner, außerdem spiele ich gerne Tennis und Fußball. Meiner Familie versuche ich die größtmögliche Zeit zu schenken, denn die Entwicklung unserer Kinder liebevoll und kreativ zu fördern, ist unsere größte Verantwortung.

 

In meiner Freizeit liebe ich es, mit meiner Familie das schöne Ansbacher Umland mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden. Gerne bin ich in der Natur und versuche mich als Hobby-Biogärtner, außerdem spiele ich gerne Tennis und Fußball.

© Christian Schoen, 2013