Ansbach: Liebenswert. Lebendig. Schoen

Kulturelle Vielfalt

Christian Schoen > Lebendiges Ansbach > Kulturelle Vielfalt fördern

Ansbach als Kulturstadt

Alt-Tag here

Ich möchte, dass sich Ansbach zur Kulturstadt erklärt und damit den Schwerpunkt auf nachhaltige Kulturarbeit legt. Eine aktive kulturelle Szene fördert die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt, unterstützt das gesellschaftliche Miteinander und hebt die Lebensqualität. Die gezielte Förderung der Kreativwirtschaft wirkt sich positiv auf bestimmte städtische Bereiche aus und ist auch ein bedeutender ökonomischer Faktor. Und als sogenannter „weicher Standortfaktor“ wird die kulturelle Aufwertung für eine Verbesserung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Klimas sorgen. Der Prozess muss Hand-in-Hand mit einem tragfähigen und international ausgerichteten Tourismuskonzept entwickeln.

Ansbach hat das Potential, dank seiner kulturgeschichtlichen Bedeutung, seiner historischen Bauten und seiner aktiven Szene, seine Attraktivität für den nationalen und internationalen Tourismus zu steigern. Hier können und müssen die Interessen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie, von Citymarketing und Kulturarbeit, von Stadtverwaltung und Kunstszene zusammengebracht werden. Deshalb setze ich mich auch im Förderverein Retti e.V. u.a. für den Erhalt des einzigartigen, barocken Retti-Palais ein.

Die „Kulturstadt Ansbach“ fordert professionelle Strukturen, die zu Partizipation ermuntern und Finanzierungen von Vorhaben aus überregionalen und privaten Mitteln ermöglichen.

Kultur fördert das Miteinander. Kultur muss auch im Hinblick auf Kinder- und Erwachsenenbildung sowie Integration ausländischer Mitbürger ernst genommen werden. Denn über Kreativität und Ausdruck entsteht ein Verständnis für die Welt – die eigene und die der Anderen.

  • Verbesserung des Tourismus-Marketings. Nationaler und internationaler Städtetourismus
    sind bedeutsame Wirtschaftsfaktoren. Die Attraktivität der Stadt muss besser vermittelt und vermarktet werden. (»Stadtmarketing)
  • 800 Jahre - Stadtjubiläum 2021 und Landesgartenschau 2026. Der Prozess zu einem identitätsstiftenden Großereignis hilft, städteplanerische Schwerpunkte umzusetzen, die Bevölkerung einzubinden und in seiner Umsetzung überregionale Strahlkraft von Dauer zu entwickeln.

  • Verbesserung der Präsentations- und Produktionsbedingungen von Kunst, im Hinblick auf Räumlichkeiten (Probenräume, Ateliers etc. in der Innenstadt). Einrichtung einer international beachteten Kunstsammlung im Retti-Palais, Aufwertung des Markgrafen-Museums, Stärkung der Vermittlungsarbeit.

  • Anfertigung eines Kulturwirtschaftsbericht als Grundlage für zukünftige Zielsetzungen.

 

© Christian Schoen, 2013